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  • Selb meine Heimatstadt

    Selb meine Heimatstadt

    Was taugt die Design- und Porzellanstadt Selb im Fichtelgebirge als nachhaltiges Reiseziel? Der Reiseexperte Stephan Zurfluh hat den Ort, wo er aufgewachsen ist, zertifiziert. Er hat in einer Porzellanfabrik eine Lehre absolviert und mit Porzellanreisen eine wunderbare Website für Porzellan geschaffen. Er kennt Selb sehr gut. 

    Das Ergebnis ist ein echter Weckruf für die Region: Selb besitzt faszinierende Schätze, bremst sich aber bei Infrastruktur und Vermarktung oft selbst aus.
    Selb hat Potenzial, ist bieder, der Macher Philipp Rosenthal ist lang vergessen, daher eben nur die Note 3.

  • Hohenlohe – Der gastfreundliche Geheimtipp

    Hohenlohe – Der gastfreundliche Geheimtipp

    Das Audit vom 6. April 2024 beschreibt Hohenlohe als ein Ziel, das offiziell kaum Tourismus anstrebt und gerade deshalb als echter Geheimtipp gilt. Während die offizielle Tourismusförderung und die Behörden eher zurückhaltend agieren und Tourismus teils als „Störenfried“ betrachten, überzeugen die privaten Betriebe durch exzellenten Service und herzliche Gastfreundschaft. Die Region bietet das ganze Jahr über Naturerlebnisse und spannende Einblicke in die Geschichte des Adels, etwa in Neuenstein. Die Mobilität vor Ort ohne Auto ist jedoch eine Herausforderung: Es fehlt eine Gästekarte, und der ÖPNV ist primär auf den Schülerverkehr ausgerichtet. Mit 4 von 5 Sternen bewertet, bleibt Hohenlohe ein lohnendes, authentisches Reiseziel für Individualisten.

  • Franzensbad – Zeitreise mit Kurfaktor

    Franzensbad – Zeitreise mit Kurfaktor

    Franzensbad präsentiert sich im Audit vom 6. April 2026 als charmantes UNESCO-Kulturerbe, das wie eine Zeitreise wirkt. Während der Erholungsfaktor herausragend ist – gesundheitliche Beschwerden verschwanden nach dem Aufenthalt –, zeigt die soziale Resonanz gemischte Ergebnisse. Die Bevölkerung und Behörden wirken teils reserviert oder zeigen wenig Interesse an Tourismusförderung. Die Anreise per Zug ist ökologisch sinnvoll, doch die digitale Buchung und die Infrastruktur am Bahnhof sind verbesserungswürdig. Insgesamt erhält der Kurort 4 Sterne. Es bleibt ein lohnendes Ziel für Kurgäste, sofern man über Service-Defizite hinwegsehen kann.

  • Mulhouse – Industriestadt mit Herz

    Mulhouse – Industriestadt mit Herz

    Das Audit vom 14. April 2026 zeichnet ein äusserst positives Bild von Mulhouse. Die Destination überzeugt als „Industriestadt im Wandel“, die das ganze Jahr über eine hohe Lebensqualität bietet. Besonders hervorgehoben wird die Cité de l’Automobile, deren Besuch als unvergesslich beschrieben wird. Die Anreise ab Zürich gestaltet sich per TGV unkompliziert, und vor Ort punktet die City Card mit integriertem ÖPNV. Trotz kleinerer Abzüge bei den Sparticket-Angeboten der SNCF glänzt die Stadt durch exzellente Gastronomie und einen herzlichen Service. Mit dem Prädikat „Exzellent“ wird Mulhouse als wunderbares Reiseziel für Genuss und Kultur empfohlen.